Mehr Code als je zuvor. Wer hat ihn gelesen?
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Ihr Team arbeitet seit Monaten mit KI-Werkzeugen. Tickets gehen schneller zu, der Code wächst wie nie. Fragen Sie in der nächsten Runde, wer die letzte große Änderung Zeile für Zeile gelesen hat. Ist die Antwort ein Schulterzucken, kennen Sie das Problem.
Ein KI-Werkzeug schreibt, was man ihm sagt. Den Rest rät es. Ohne feste Regeln rät es jeden Tag etwas anders, und jeder im Team gibt ihm andere Anweisungen. So entsteht die Altlast im selben Tempo wie der Code.
Ich richte die Leitplanken ein, mit denen Ihr Team schnell bleibt und den Code trotzdem versteht.
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Leitplanken für Ihr Team
Ich schaue mir zuerst an, wie Ihr Team heute arbeitet: welche Werkzeuge laufen und was ungeprüft im Code landet. Daraus baue ich den sogenannten Harness: Leitplanken aus drei Bausteinen.
- Rules
Architektur, Namen und verbotene Abkürzungen stehen in Dateien, die das Werkzeug bei jeder Aufgabe liest. So arbeitet jeder im Team mit denselben Vorgaben. Übersehen kann das Modell eine Regel trotzdem.
- Skills
Wiederkehrende Aufgaben bekommen einen festen Ablauf: umsetzen, prüfen, übergeben. Die Schritte laufen immer in derselben Reihenfolge, egal wer im Team den Ablauf startet. Ein Ablauf, der einmal steht, gehört danach dem ganzen Team.
- Hooks
Schranken springen an festen Punkten von selbst an, etwa nach jeder Änderung. Sie hängen nicht davon ab, ob das Modell sich an eine Regel erinnert. Will das Werkzeug Code hochladen, der nicht kompiliert, hält die Schranke es auf.
Eine Regel ist eine Bitte. Eine Schranke hält. Was nie passieren darf, gehört deshalb in eine Schranke.
- Tests vor der Übernahme
Jede Änderung läuft gegen automatisierte Tests, bevor jemand sie übernimmt. Die Tests schreibt die KI meist mit. Ob sie das Richtige prüfen, entscheidet ein Mensch. Fehlen Tests noch, kommen zuerst die Stellen dran, an denen ein Fehler am meisten kostet.
- Review gegen die Regeln
Nach jeder Aufgabe prüft ein automatisches Review die letzten Änderungen gegen Ihre Regeln. Es meldet, wo das Werkzeug abgewichen ist. Danach geht ein Mensch die Änderung durch. Sie bleibt dafür klein genug, um sie in einem Zug zu lesen.
- Dokumentation, die mitzieht
Ein fester Ablauf gleicht nach jeder Änderung die Dokumentation mit dem Code ab. Was beschrieben ist, passt so zu dem, was läuft.
Ich baue das zusammen mit Ihrem Team auf. So versteht jeder, warum eine Regel oder Schranke da ist. Ändert sich der Code, passt Ihr Team sie selbst an.
Das alles kostet etwas von dem Tempo, das die KI Ihnen bringt. Code und Tests schreibt sie schnell. Lesen muss beides ein Mensch. Der Rest ist Tempo, auf das Sie sich auch in einem Jahr noch verlassen können.
Wann sich das lohnt, und wann nicht
Ihr Team besteht aus ein, zwei Leuten und nutzt die KI vor allem zum Vervollständigen von Zeilen? Dann reicht eine Datei mit ein paar Regeln. Die schreiben Sie selbst.
Wie arbeitet Ihr Team heute mit KI? Dort fangen wir an.
Sprechen Sie mich gerne an.